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Montag, 23. September 2013

Das Wunder mit dem Glasengel

Es war einmal ein Engel. Dieser war kunstvoll aus Glas gefertigt und hielt ein Buch in der Hand. Dieser Engel zerbrach aber leider in lauter kleine Scherben. Doch es geschah ein Wunder, denn der Engel kam zu mir zurück.

Gestern waren mein Mann und ich bei der Ausstellung "Kunstherbst 2013" im Schloss Welzenegg. Auf einem Tisch, wo lauter Glasengelchen standen, befühlte ich einen Engel, der in einem Organzasäckchen eingepackt war, so als wäre er schon für jemanden reserviert gewesen. "Das ist der Engel, den Du schon einmal hattest, mit dem Buch in der Hand." sagte Philipp zu mir. Noch bevor Philipp dies zu mir sagte, wusste ich aus dem Herzen heraus: "Ja, den nehm ich!" Und als Philipp zu Ende geredet hatte, war für mich alles klar: Der Engel hatte dort auf mich gewartet und war für mich in dem Organzabeutelchen quasi reserviert gewesen. Der schöne, liebe Engel, der mir vor einiger Zeit in die Brüche ging, kam auf wundervolle Weise wieder zu mir zurück.

Zuhause nahm ich den Engel aus dem Säckchen und befühlte ihn genauer. Und wirklich! Es war bzw. ist haargenau der Engel mit Buch in der Hand, den ich schon mal hatte! Ich war verblüfft und überwältigt vor Freude!

Zum Schluss kann und möchte ich folgendes raten: Hört auf Euer Herz und auf Eure Intuition, denn dann können Wunder geschehen.

Erlebnis vom So, 22.9.2013
Aufgeschrieben am: Mo, 23.9.2013

Dienstag, 5. Juni 2012

Das Geschenk der Rosenfee und ein Rosenblütenmeer

Das Geschenk der Rosenfee und ein Rosenblütenmeer

Zuerst verlor die duftende Pfingstrose nur eine Rosenblüte. Ich nahm sie in die Hand und es fühlte sich gut an, wie ein Geschenk von der Rosenfee, die das Röschen beschützt und bewacht. Mir war, als würde die Fee sagen: "Behalte diese Blüte als Erinnerung an die Rose." Dieses Geschenk nahm ich dankbar an und sagte gedanklich: "Danke, liebe Rosenfee." Die Rosenblüte legte ich behutsam in ein Fach meines Setzkastens, in dem sich auch meine Steinesammlung befindet.

Doch nur wenig später passierte mir leider ein "Unfall". Unabsichtlicherweise stieß ich das Glas um. Es blieb zwar heil, aber das Wasser ergoss sich über den Tisch und mein armes Röschen landete auf dem Boden und verlor die meisten der äußeren Blütenblätter. Dies war wahrlich ein Rosenblütenmeer, über das ich anfangs ganz und gar nicht glücklich war. Nein, ich war sogar sehr traurig. Zum Trost für die Rose, für die Fee, die in ihr wohnt und mich sammelte ich gemeinsam mit Philipp die Rosenblüten ein, und legte sie alle zu der einen Rosenblüte in das Fach im Setzkasten. Darüber freute sich die Rosenfee, dies konnte ich fühlen. Es wäre viel zu schade gewesen, all diese schönen, zarten und duftenden Rosenblüten wegzuschmeißen! Weil die Rose noch duftete, und wenigstens noch die inneren Blütenblätter besaß, gaben wir ihr frisches Wasser. Diese wahre Geschichte möchte ich gerne mit einer Frage beenden, die ich mir stelle: Was passiert eigentlich mit einer Blumenfee, wenn ihre schutzbefohlene Blume verblüht ist?

Erlebnisse vom sa, 2.6.2012
aufgeschrieben am: Di, 5.6.2012